Regelmäßige Überprüfung und Instandhaltung von Feuerlöschern, meist alle zwei Jahre vorgeschrieben.
Warum ist die Feuerlöscher-Wartung wichtig?
Feuerlöscher sind essenzielle Sicherheitsgeräte, die im Notfall zuverlässig funktionieren müssen. Ohne regelmäßige Instandhaltung können sie an Druck verlieren, das Löschmittel verklumpen oder Mechanismen wie Ventile und Dichtungen versagen. Eine professionelle Prüfung stellt sicher, dass der Feuerlöscher im Ernstfall einsatzbereit ist.
Wie oft muss eine Wartung erfolgen?
Wer darf sie durchführen?
Was passiert bei der Feuerlöscher-Wartung?
Eine Wartung umfasst mehrere Schritte:
- Äußere Sichtprüfung – Kontrolle auf Beschädigungen, Rost, Plomben und Lesbarkeit des Typenschilds.
- Funktionsprüfung – Test von Ventilen, Dichtungen und Löschmittelzustand.
- Druckprüfung – Sicherstellung des korrekten Betriebsdrucks (bei Dauerdrucklöschern).
- Austausch von Verschleißteilen – Dichtungen oder Ventile werden bei Bedarf ersetzt.
- Wiederverplombung und Prüfplakette – Der Feuerlöscher erhält eine neue Prüfplakette mit Datum der nächsten Wartung.
Wann muss ein Löscher ersetzt werden?
Auch bei wiederkehrender Instandhaltung haben Feuerlöscher eine begrenzte Lebensdauer. Nach 10 bis 20 Jahren (je nach Hersteller und Gerätetyp) muss der Feuerlöscher ausgetauscht werden.
Rechtliche Grundlagen und Verantwortung
Unternehmer, Vermieter und öffentliche Einrichtungen sind verpflichtet, Feuerlöscher regelmäßig warten zu lassen. Bei Vernachlässigung können Versicherungsschutzverlust, Bußgelder oder Haftungsansprüche drohen. Grundlage hierfür sind unter anderem:
- Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.2
- Technische Regeln für Arbeitsstätten (TRBS)
- DGUV Vorschrift 1
Die reguläre Feuerlöscher-Wartung ist eine essenzielle Maßnahme, um Brandschutz und Rechtssicherheit zu gewährleisten. Sie schützt Menschenleben, Sachwerte und sorgt für die volle Funktionsfähigkeit des Löschmittels im Notfall.